Bis Anfang Dezember müssen alle Schweizer Regionalsender beim Bund um eine Konzession ansuchen. Einhergehend mit der Neuaufteilung der Versorgungsgebiete stehen den Sendern künftig 32 statt sieben Millionen Franken an Subventionen zur Verfügung. Auch Telebasel feilt derzeit an einem rund 100-seitigen Gesuch. Sollte der Sender den Zuschlag erhalten, winken ihm 2,5 Millionen Franken aus dem Gebührentopf. Wie die Basler Zeitung am Mittwoch berichtet, ist dem Sender dieser Zustupf praktisch sicher -- sollte nicht doch noch überraschend ein Mitbewerber auftauchen.
Nach dem Ende des Allschwiler Lokal-Senders im vergangenen Jahr ist in Basel keine Konkurrenz in Sicht. Telebasel Geschäftsführer und Chefredaktor Willy Surbeck will sich aber nicht auf die Monopolstellung seines Senders verlassen. Telebasel wolle "wettbewerbstauglich" sein, schliesslich könnte man nicht wissen, was noch alles passiere, sagte er der Basler Zeitung.
Surbeck hat dennoch schon konkrete Vorstellungen, wie man die zu erwartenden 2,5 Millionen einsetzen könnte. Zuerst wolle er den Newsbereich weiter professionalisieren und zusätzliche Redaktoren einstellen. Ausserdem stehe eine wöchentliche Magazinsendung auf dem Wunschzettel, die politisch-gesellschaftliche Themen der Region vertieft darstellen möchte. Auch Sport- sowie Kulturveranstaltungen sollten vermehrt übertragen werden, so Surbeck gegenüber der Zeitung.

