Die Programmkommission der SRG Bern Freiburg Wallis will in der Amtsdauer 2009 -2012 die Beobachtung der Programme von Radio und Fernsehen primär aus der Optik der breiten Bevölkerung und nicht aus der Sicht eines Fachpublikums durchführen. Dies geht aus der ersten Sitzung hervor, welche die stark erneuerte und verjüngte Kommission im neuen Jahr durchführte. Die Kommission werde sich bemühen, den Kontakt zwischen Gesellschaft und DRS-Medien zu verstärken. Zudem werde sie wie schon bisher aus der Optik der Regionen Bern, Freiburg und Wallis beobachten, sich aber intensiver als bisher ausch mit deren Präsenz in den gesamten deutschsprachigen Sendungen befassen.
Ein Schwerpunkt soll auch bei den Online-Diensten gesetzt werden, wobei auch hier der regionale Blickwinkel im Vordergrund steht. Dabei gehe es nicht nur um die Möglichkeit die regionalen Sendungen im Internet zu hören, sondern vor allem um die Vertiefung der ausgestrahlten Informationen, heisst es weiter in einer Mitteilung. In der Sitzung diskutierte die Programmkommission mit Regi-Redaktor Christian Strübin über die Abendausgabe des Regionaljournals Bern Freiburg Wallis. Eine Mehrheit sprach sich dafür aus, dass die Berücksichtigung der Tagesaktualität höher zu gewichten sei als eine aufgelockert daherkommende Sendung.
Die Programmkommission RGB wird nach wie vor von Hermann Battaglia geleitet. Diesem stehen neu Beat Stähli und Maja Bachmann-Kuster als Vizepräsidenten zur Seite.