25.04.2022

Blick/ETH Lausanne

Projekt kommt nicht vorwärts

Nach einem Jahr bleibt von der Kooperation zwischen Blick Romandie und der ETH Lausanne laut einem Medienbericht wenig übrig. Im Sommer soll die Zusammenarbeit wieder belebt werden, heisst es bei Blick Romandie nun.
Blick/ETH Lausanne: Projekt kommt nicht vorwärts
Legt Blick Romandie die Partnerschaft mit der ETH Lausanne bald ganz auf Eis? (Bild: Keystone/Laurent Gillieron)

Vor einem Jahr verkündeten der Westschweizer Ableger von Blick.ch den Beginn einer «Partnerschaft für den Wissenschaftsjournalismus» mit der ETH Lausanne (EPFL). Gemeinsam wollten sie komplexe wissenschaftliche Themen verständlich aufbereiten und damit an eine breiten Bevölkerung näherbringen. Neben der Veröffentlichung von Artikeln und Kolumnen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der EPFL sollte eine gemeinsam eine künstliche Intelligenz (KI) entwickelt werden, um «die journalistische Arbeit zu unterstützen». 

Das Vorhaben stiess von Anfang an auf Kritik (persoenlich.com berichtete). Eine von der öffentlichen Hand finanzierte Institution dürfe kein Medium bevorzugen, lautete einer der Vorwürfe. Darüber berichtet die Neue Zürcher Zeitung in ihrer aktuellen Ausgabe.

Die Bilanz der NZZ nach einem Jahr lautet: das Projekt ist ins Stocken geraten. Statt von der ETH Lausanne kommen nach wie vor viele Texte zu wissenschaftlichen Themen von der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Laut der EPFL-Kommunikationsstelle habe sich die Entwicklung der KI als schwieriger herausgestellt als angenommen.

Michel Jeanneret, Chefredaktor vom Blick Romandie, sagt gegenüber persoenlich.com: «Wir sind natürlich weiter mit der EPFL in Kontakt und die Kooperation ist mit starken Kolumnen von drei Wissenschaftlern auch sehr gut gestartet. Nachdem sich in den vergangenen Monaten die Prioritäten etwas verschoben haben, wollen wir die Zusammenarbeit im Sommer wieder intensivieren und mit neuen Inhalten beleben.» (pd/mj)

 



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