Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) hat die auf Medienforschung und -beratung spezialisierte Publicom mit dem Aufbau des neuen Schweizer Medienvielfaltsmonitors beauftragt. Publicom hat sich in einem offenen Verfahren nach WTO-Norm gegen drei Mitbewerber durchgesetzt, wie das Beratungsunternehmen in einer Mitteilung schreibt.
Der Medienvielfaltsmonitor ist in einer ersten Phase auf vier Jahre angelegt und hat zum Ziel, die Bedeutung von Mediengattungen und einzelnen Medienmarken für die Meinungsbildung der Schweizer Bevölkerung zu ermitteln.
Das Projekt besteht aus einer Repräsentativbefragung der Bevölkerung, die in Zusammenarbeit mit dem LINK-Institut für Markt und Sozialforschung realisiert wird, aus Sekundäranalysen der Währungsstudien von WEMF, Mediapulse und Net-Metrix, sowie aus einer umfangreichen ökonomisch-strukturellen Analyse der Medienlandschaft.
Es ist geplant, die Erkenntnisse des Medienvielfaltsmonitors einer breiten Öffentlichkeit im Web zugänglich zu machen.
Für die Aufbereitung und Visualisierung der Studienergebnisse arbeitet Publicom mit der Zürcher Internet-Agentur Net working zusammen. Erste Ergebnisse aus dem Schweizer Medienvielfaltsmonitor werden der Öffentlichkeit im Sommer 2018 vorgestellt. (pd/clm)