Publikumsräte sind zufrieden mit der Wahlberichterstattung

SRG - Die Online-Dossiers konnten punkten, bemängelt wurde die Geschlechtervertretung.

Die fünf Publikumsräte der SRG SSR führten in den Monaten August und September eine gemeinsame Beobachtung der Berichterstattung im Vorfeld der eidgenössischen Wahlen durch. Das Programm konnte die Publikumsräte überzeugen, schreibt die SRG in einer Mitteilung.

Anlass zu kritischen Diskussionen gaben insbesondere die nicht immer gendergerechte Sprache bei SRF und die Geschlechtervertretung im Programm von RSI sowie die Personalisierung der Berichterstattung.

Die Publikumsräte würdigten im Gespräch mit SRG-Wahlleiterin Marianne Gilgen besonders die Internetseiten mit Online-Dossiers sowie Zusatzsatzdiensten wie Wahlhilfen oder die "Politbox". Kritische Anmerkungen gab es bei den teilweise fehlenden Orientierungshilfen und der Navigation im Internet sowie der Priorisierung der Themen nach Relevanz.

Die RTR-Sendung "battaporta" holte die Jungparteien auf frische und lockere Art ab und "La mia Svizzera" auf RSI la Uno wurde elegant und sehr vif moderiert, so das Verdikt der Programmbeobachter. (pd)