Publikumsrat findet "Box Office" zu kurz

SF - Monika Schärer erntet Lob.

Das neue Filmmagazin "Box Office" des Schweizer Fernsehens (SF) ist nach Ansicht des Publikumsrates zu kurz und wird zu spät ausgestrahlt. Für die Moderatorin Monika Schärer dagegen gibts gute Noten. "Box Office" wird seit Ende April jeweils mittwochs um 23.35 Uhr ausgestrahlt und dauert 15 Minuten. Zu kurz für ein Hintergrundmagazin, findet der Publikumsrat. Zudem werde die Randzeit der Ausstrahlung der Bedeutung des Films nicht gerecht, heisst es in einer Mitteilung des Gremiums.

Monika Schärer als Moderatorin wird einhellig gelobt. Sie sei sehr präsent, professionell, kompetent, frisch, sympatisch und eloquent. Und sie verleihe der Sendung ein Gesicht. "Office Box" bringt Informationen und Tipps zu den jeweiligen Filmstarts der Woche, zu DVD-Neuerscheinungen, TV-Serien und Computerspielen. Zudem umfasst die Sendung Beiträge zu Filmproduktion und Filmpolitik. Wünschbar wären für den Publikumsrat mehr Hintergrundinformationen über Filmpolitik und das Schweizer Filmschaffen.

Für die morgendliche DRS-1-Konsumentensendung "Espresso" hat der Publikumsrat viel Lob. Die Sendung präsentiere gut gewählte Themen auf verständliche Weise und sei hilfreich für die Hörer. Eine Einschränkung gibt es allerdings: Der "Plauderton" der Moderierenden stört manche Publikumsräte. Er passe zwar zur Sendezeit als Teil der Morgenbegleitung, nicht aber zu den kritischen Ansätzen der Konsumentensendung. (sda)