Mit seiner Puls-Beitragsserie "Fehlgebildete Säuglingsherzen - Wenn das Leben mit einer Operation beginnt" hat Basil Honegger den dritten Platz beim diesjährigen Axel-Springer-Preis für junge Journalisten erhalten.
Am Donnerstag, 5. Mai 2011, feierten 350 Gäste aus Medien, Politik und Kultur zum 20. Mal die besten Nachwuchsjournalisten. Basil Honegger, heute Redaktor bei Schweiz aktuell, gewann mit seiner Puls-Beitragsserie den dritten Preis. "Fehlgebildete Säuglingsherzen - Wenn das Leben mit einer Operation beginnt", eine Beitragsserie, die SF 1 in vier Teilen im Januar und Februar 2010 in der Sendung "Puls" ausstrahlte, erhielt die Auszeichnung in der Kategorie Fernsehen.
Die Jury begründete die Auszeichnung folgendermassen: "Eine Reportage-Reihe, die ans Herz geht. Dem Autor gelingt es, sehr nah an die junge Familie heranzukommen und diese über Monate zu begleiten. Er gewinnt nicht nur das Vertrauen der Protagonisten, sondern auch das des Ärzteteams, das den Säugling operieren wird. Er berichtet sparsam, wissenschaftlich fundiert und verzichtet dabei darauf, die anrührende Geschichte zusätzlich zu emotionalisieren. Das Wissen um die Stärke und Wirkung der eigenen Bilder zeichnet den Autor Basil Honegger aus. Eine journalistische Leistung, die langen Atem und grosse Sorgfalt beweist."
Basil Honegger kam 2006 zum Schweizer Fernsehen. Nach einem Biologiestudium an der Universität Zürich war er vier Jahre lang in der Grundlagenforschung tätig und promovierte 2006 auf dem Gebiet der Entwicklungsbiologie und Genetik. Bei SF arbeitete der gebürtige Zolliker zuerst ein halbes Jahr als Praktikant für das Wissensmagazin MTW und danach dreieinhalb Jahre als Redaktor für das Gesundheitsmagazin Puls. Seit September 2010 wirkt er als Redaktor und Produzent bei Schweiz aktuell.
Eine fast vierzigköpfige, unabhängige Jury zeichnete zwölf Arbeiten in den Kategorien Print, Fernsehen, Hörfunk und Internet aus. Der Axel-Springer-Preis ist die wichtigste Auszeichnung für Nachwuchsreporter im deutschsprachigen Raum. Die Axel Springer Akademie, die als Deutschlands modernste Journalistenschule gilt und den Preis vergibt, konnte dieses Jahr mit einem Rekord aufwarten: Noch nie hatte sie so viele Bewerberinnen und Bewerber verzeichnet wie dieses Jahr: Fast 900 junge Journalisten wollten den Preis gewinnen.