Raucher und Raucherinnen unter den Medienschaffenden rauchen durchschnittlich 16.5 Zigaretten pro Tag. Dies zeigt eine im November durchgeführte Umfrage der Firma Pfizer bei über 1'000 Journalistinnen und Journalisten in der Schweiz. 231 von ihnen geben an, täglich mindestens eine Zigarette zu rauchen. 269 bezeichnen sich als Ex-Raucher. 43 Proeznt der rauchenden Journalisten und Journalistinnen geben an, täglich elf bis 20 Zigaretten zu rauchen. Im Durchschnitt rauchen sie seit knapp 22 Jahren.
"Ich könnte mit dem Rauchen aufhören, wenn ich wollte". 33 Prozent sind davon überzeugt, dass sie mit dem Rauchen aufhören könnten, wenn sie es wollten. Mit dem Rauchen aufzuhören, ist für 80 Prozent vor allem eine Frage der eigenen Willenskraft. Fast zwei von drei Journalisten und Journalistinnen haben aber schon erfolglos versucht, aufzuhören. 11 Prozent sogar mehr als fünf Mal. Bei den erfolglosen Aufhörversuchen dauerte es im Mittel weniger als 14 Monate bis zu einem Rückfall. Knapp 70 Prozent betrachten das Rauchen denn auch als eine körperliche und psychische Sucht.
Gründe fürs Aufhören - und fürs Rauchen
Für die Unfähigkeit mit dem Rauchen aufzuhören, wurden vor allem zwei Gründe genannt: Erstens, das Rauchen wurde zu sehr geliebt und zweitens, das Verlangen nach einer Zigarette war zu stark. Die Gesundheit ist die stärkste Motivation, um mit dem Rauchen aufzuhören. Die Gründe fürs Rauchen sind auch schnell ausgemacht: Geraucht wird aus Genuss und Gewohnheit. 13 Prozent der Raucher und Ex-Raucher geben an, dass sie nicht wüssten, wie aufzuhören.
Ausser sich selbst, sehen rauchende Journalisten und Journalistinnen die Partnerin oder den Partner als einen grossen Einflussfaktor aufs Aufhören. Den Arzt nennen nur 14 Prozent als einen grossen Einflussfaktor, den Apotheker sogar nur 5 Prozent. 65 Prozent der rauchenden Medienschaffenden in der Deutschschweiz gaben an, nie mit ihrem Arzt über das Rauchen zu sprechen. Im Tessin waren es sogar 80 Prozent; bei den Kollegen und Kolleginnen in der Romandie machten nur 30 Prozent diese Aussage.