Die Bundesräte verspüren offenbar kaum mehr Lust, sich in ihren Auftritten zu den Abstimmungen in der Arena weiterhin von ihren Gegnern Tiraden anhören zu müssen. Das Unbehagen innerhalb des Regierungs-Gremiums soll gross sein, berichtet der Blick. "Es fragt sich, ob die Bundesräte weiter an jeder Abstimmungs-'Arena' teilnehmen sollen", so Samuel Schmids Kommunikationschef Jean-Blaise Defago im Blick. Für ihn hat die Politsendung wenig mit Service Public zu tun: "Es geht in der 'Arena' mehr um Show und Geschrei als um sachliche Auseinandersetzung."
Service Public findet laut Defago eher bei den Privaten mit ihren "Standpunkten" statt, als in der "Arena". "Dort kann sachlich diskutiert und informiert werden", erklärt Defago gegenüber dem Blick. In diesem Zusammenhang sei es zu sehen, dass die "Arena" gemäss der Boulevardzeitung kürzlich an der Konferenz der Informationsdienste der Departemente (KID) traktandiert wurde.