Die Organisation Reporter ohne Grenzen fordert eine Untersuchung des folgenschweren Angriffs auf einen Gegner des umstrittenen Drei-Schluchten-Staudamms, wie die Netzeitung berichtet. Der Regimekritiker Fu Xiancai war unmittelbar nach einem Polizeiverhör zusammengeschlagen und schwer verletzt worden. Anlass des Polizeiverhörs war ein Interview, das er vergangene Woche dem China-Korrespondenten der ARD gegeben hatte. Fu Xiancai wurde mit einer Eisenstange oder einem schweren Knüppel ins Genick geschlagen. Er ist nun vom Hals an gelähmt.
Regimekritiker nach ARD-Interview zusammengeschlagen
China - Reporter ohne Grenzen fordert Untersuchung des Vorfalls.