Regionale Gratisblätter behaupten sich

Verband Schweizer Gratiszeitungen - Anzeigenzuwachs im ersten Halbjahr 2014.

Die meisten der im Verband Schweizer Gratiszeitungen (VSGZ) zusammengeschlossenen Titel konnten im ersten Halbjahr 2014 gegenüber dem Vorjahr einen leichten Anzeigenzuwachs ausweisen. Damit stehen sie in der Medienbranche auf der Gewinnerseite, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

An seiner Sitzung vom 10. Juli befasste sich der VSGZ zunächst mit seiner Website, die überarbeitet und erweitert wurde. Neu ist das für die Mitglieder zugängliche Redaktionsportal, welches den einfachen Austausch von publizistischen Beiträgen, aber auch von Publireportagen erlaubt.

Den Hauptteil des Treffens nahmen Präsentationen und Diskussionen zum künftigen Auftritt der wöchentlich erscheinenden Gratiszeitungen ein. Zwei Gastreferenten präsentierten dazu wichtige Anregungen.

Zunächst erläuterte Stefan Thommen (GL-Mitglied und Projektleiter bei Publicom) die Möglichkeiten, anhand von Zahlen die Positionierung dieser Printtitel besser darzustellen. Ein wichtiges Argument dabei stellt die optimale Verbreitung dar: VSGZ-Titel werden in rund 1,6 Millionen Haushalte der Deutsch- und Westschweiz verteilt.

Dann ermunterte Matthias Ackeret (Chefredaktor und Geschäftsführer "persönlich") die Zeitungsverleger, selbstbewusster für ihre Titel einzustehen, welche in der Region sehr gut verankert sind, werden sie doch in einem bestimmten Gebiet in alle Haushalte gebracht.

Und da werden die lokal geprägten Inhalte sehr gut beachtet, was bereits Stefan Thommen anhand von Zahlen klar belegen konnte. Ackeret empfahl deshalb auch, statt weiter auf den abgenutzten Begriff "Gratis" zu setzen, eher die lokale Ausrichtung in den Vordergrund zu stellen, der für die meisten Leser "Good News" beinhaltet. (pd)