Das Schweizer Fernsehen DRS soll mit Ingrid Deltenre (Bild) erstmals von einer Direktorin geleitet werden. Der Regionalratsausschuss - der Verwaltungsrat von SR DRS und SF DRS - hat die Geschäftsführerin der Publisuisse am Freitag als einzige Kandidatin zu Wahl vorgeschlagen. Wahlgremium für die Nachfolge von SF DRS-Direktor Peter Schellenberg ist der Regionalrat, das oberste Organ der SRG Deutschschweiz. Er wird die Nachfolge am kommenden Mittwoch bestimmen.
Das Schweizer Fernsehen DRS soll mit Ingrid Deltenre (Bild) erstmals von einer Direktorin geleitet werden. Der Regionalratsausschuss - der Verwaltungsrat von SR DRS und SF DRS - hat die Geschäftsführerin der Publisuisse am Freitag als einzige Kandidatin zu Wahl vorgeschlagen. Wahlgremium für die Nachfolge von SF DRS-Direktor Peter Schellenberg ist der Regionalrat, das oberste Organ der SRG Deutschschweiz. Er wird die Nachfolge am kommenden Mittwoch bestimmen.
Seine Überlegungen für die Empfehlung von Deltenre für die TV-Direktion wolle der Regionalratsausschuss zuerst dem Regionalrat als Wahlgremium vortragen, erklärte auf Anfrage Kurt Nüssli von der Geschäftsstelle der SRG idée suisse Deutschschweiz. Nüssli wollte auch andere Einzelheiten nicht bekannt geben, zum Beispiel ob der Nominierung Deltenres grössere Diskussionen vorangegangen seien oder wieviele Kandidatinnen und Kandidaten zuletzt zur Wahl standen. Über alle diese Fragen solle die Öffentlichkeit erst am Mittwoch Antwort erhalten; nach dem Entscheid des Regionalrats.
Ingrid Deltenre (42) leitet seit Anfang 2000 als Geschäftsführerin die Publisuisse AG, die Werbetochter der SRG SSR. Nach ihrem Studium von Pädagogik und Publizistik (lic. phil. I) wirkte sie als Generalsekretärin des Verbandes Schweizer Medien, als Project Managerin für die Lancierung von "Cash TV" bei Ringier, als Verlagsleiterin der Wirtschaftszeitung Cash und als Chief Marketing Officer bei der Swisscard (AECS AG). Deltenre gilt als Wunschkandidatin des SRG-Generaldirektors Armin Walpen. In Fachkreisen ist sie hingegen umstritten, da sie keine publizistischen Erfahrungen vorzuweisen hat.