Im UNO-Menschenrechtsrat ist am Donnerstag eine von Österreich eingebrachte Resolution zur Sicherheit von Journalisten angenommen worden. Die Initiative beinhaltet unter anderem eine klare Verurteilung jeglicher Form von Übergriffen auf Journalisten und die Entwicklung spezieller Schutzprogramme für Pressevertreter. Durch die Resolution könne die Sicherheit von Journalisten "weltweit verbessert werden", sagte der österreichische Vizekanzler und Aussenminister Michael Spindelegger. Dies sei eine "Grundvoraussetzung für effektive Pressefreiheit. Übergriffe, die Journalisten zum Schweigen bringen, negieren das fundamentale Recht aller Menschen auf unabhängige Information."
Die Resolution wurde mit einer Gruppe von ähnlich gesinnten Ländern - Brasilien, Marokko, Tunesien und der Schweiz - sowie in enger Kooperation mit der Zivilgesellschaft ausgearbeitet. Österreich ist im Mai 2011 in den UNO-Menschenrechtsrat gewählt worden. Während der Funktionsperiode, die bis zum 31. Dezember 2014 dauert, will sich Österreich unter anderem dem Schutz von Journalisten und der Medienfreiheit widmen. (sda)