Die Nachrichtenagentur Reuters verabschiedet sich von Second Life. Bislang hatte Reuters einen eigenen Redaktor für die virtuelle Welt beschäftigt, der laufend über aktuelle Geschehnisse in SL berichtete. Nun kehrt Eric Krangel, so der SL-Name des Reporters, der Online-Welt den Rücken.
Die geschäftliche Nutzung von SL scheint sich letztlich nicht erfolgreich durchzusetzen, berichtet der "Guardian" in seinem Technologie-Blog. Laut dem Reuters-Redaktor, dessen realer Name unbekannt ist, müsse man sich von der Idee verabschieden, dass Second Life eine Business-Applikation sei.
Krangel kritisiert die Vielzahl an technischen Problemen, die ihm bei seiner Arbeit in SL untergekommen sind und sagt: "Second Life ist als Spielplatz tolerabel, aber Unternehmen sollten es nicht und werden es nicht für ihre Geschäfte nutzen." Second Life solle sich auf seine Kernmission beschränken und Hobby-User bei der Stange halten sowie die Hardcore-Nutzergemeinde ausbauen.