Ringier und SRF sollen Flüchtlingscamps einrichten

SVP - Das forderte Toni Brunner. Zudem beitreibe "Blick" Propaganda.

Gewisse Medienhäuser führten "im Moment eine regelrechte Kampagne gegen die SVP", sagt SVP-Präsident Toni Brunner im Interview mit der Zeitung "Schweiz am Sonntag". Auf den Hinweis, dieses Märchen erzähle er seit Jahren, hält Brunner fest: "Nein. Schauen Sie sich doch an, wie gewisse Medienhäuser versuchen, den Wahlkampf gegen die SVP mit Bildern, Emotionalisierung und grenzwertiger Berichterstattung zu führen. Angeführt von Ringier."

Auch den Hinweis, so funktioniere Boulevardjournalismus eben und die deutsche "Bild" oder die britischen "Sun" und "Daily Mirror" unterstützten Flüchtlinge, kontert Brunner. "Eben. Sie sind absolut einseitig", sagt er. "Wie die Frage, die der 'Blick' zum Bild des toten Jungen in der Türkei stellte: 'Stoppt dieses Bild die SVP?'"

Ringier und SRF versorge die Leute "ja täglich mit dem Leiden und Bildern von flüchtenden Menschen", sagt er. "Ob das noch eine differenzierte Berichterstattung ist, ist zumindest fragwürdig. Eher grenzt es an Propaganda."

Und Brunner findet: "Wenn es Ringier und SRF Ernst ist, sollen sie in ihren Verlagshäusern Flüchtlingscamps errichten." Gefragt, ob er das seinerseits wirklich ernst meine, hält Brunner fest: "Natürlich." Wer denn in diesen Camps wohnen sollte, blieb ebenfalls unklar. (pd)