Ringier und Tamedia lenken ein

Fall Kachelmann - Gemäss Unterlassungserklärung dürfen keine privaten SMS mehr veröffentlicht werden.

Die Medienhäuser Ringier und Tamedia haben sich laut "Sonntagszeitung" in einer Unterlassungserklärung verpflichtet, keine privaten SMS von Meteorologe Jörg Kachelmann mehr zu verbreiten. Dies bestätigten Ringier-Sprecher Stefan Hackh und Tamedia-Jurist Simon Canonica. Die Gebühr von umgerechnet 2'000 Franken, die Kachelmanns Anwalt Ralf Häcker für die Abmahnung fordert, wollen die Verlage allerdings nicht bezahlen. Eine zweite Abmahnung Häckers, die das Zitieren aus Ermittlungsakten verbieten will, bleibt unbeantwortet. Kachelmann sitzt weiterhin in Mannheim wegen mutmasslicher Vergewaltigung einer angeblichen früheren Lebenspartnerin in Untersuchungshaft.