Der Publizist Roger de Weck hat den Medienpreis Davos gewonnen. De Weck wird damit für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Der Medienpreis Davos ist mit 15'000 Franken dotiert und würdigt aussergewöhnliche Leistungen im Journalismus. Die journalistische Qualität von Medienschaffenden wird anhand ihrer Unabhängigkeit und der gesellschaftspolitischen Relevanz ihrer Arbeit bewertet, wie Davos Tourismus in einem Communiqué vom Samstag schreibt. Weiteres Kriterium ist die konstruktive Rolle des Journalisten als wichtiger Beitrag zur modernen Demokratie.
"Es ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich einen Preis bekomme. Ich freue mich riesig", wird der Gewinner de Weck in der Medienmitteilung zitiert. Neben de Weck nominiert waren der ARD-Korrespondent Joachim Schubert-Ankenbauer und Simonetta Dibbern, Mitarbeiterin des Deutschlandfunks für die Reportage "Verwundbare Riesen", ausserdem Michael Freund, Autor der Wiener Tageszeitung Der Standard, für die zwei Artikel "Rational Irrational" und "Im Grunde ist jeder musikalisch".