Medienpionier Roger Schawinski hat zwei Jahre nach Veröffentlichung seiner Biografie ein neues Buch geschrieben. Der Titel: «Ich bin der Allergrösste. Warum Narzissten scheitern». Darin beschreibt der Radiounternehmer laut Verlagstext den «Aufstieg und Fall grosser Männer», die alle Opfer ihres eigenen Narzissmus wurden.
Zu dem guten Dutzend Anschauungsobjekten gehören unter anderem der abgetretene Fifa-Präsident Sepp Blatter oder der ehemalige Novartis-Boss Daniel Vasella. Als Experte kommt der Psychiater und Psychotherapeut Mario Gmür zu Wort.
Für die Recherche hat Schawinski viele Hintergrundgespräche geführt. Zudem kennt er viele der Beschriebenen aus persönlichen Begegnungen. Auf das Thema ist er bei einem langem Gespräch mit dem mehrfachen Radstar und Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong im Engadin gestossen. Für «persönlich» hat er darüber eine Kolumne geschrieben.
Nerv der Zeit getroffen
Die «Sonntagszeitung» ist überzeugt, dass Journalist Schawinski mit dieser Abhandlung den Nerv der Zeit getrofffen habe. «Dass gerade Schawinski sich des Themas Narzissmus und Hybris annimmt, der mit seinen Erfolgen immer wieder Neider und Widersacher auf den Plan ruft, ist Coup und Pointe zugleich. Schawinski wäre aber nicht Schawinski, wenn er sich dieser Fallhöhe nicht bewusst wäre», so die Zeitung (Artikel online nicht verfügbar).
Das Buch erscheint in rund zwei Wochen bei Kein & Aber. Schawinski selber will sich vor der Veröffentlichung noch nicht zum Buch äussern. Das Interesse an der Publikation und am Thema sei aber bereits jetzt schon gross. (ma)
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