Roger Schawinski hat den Kampf um den Zürcher Jugendsender Radio 105 gewonnen. Sein Gebot vor dem Betreibungsamt Oerlikon stach diejenigen seiner Mitbieter aus (persoenlich.com berichtete). Wohlmöglich bei weitem, wie der "Tages-Anzeiger" in seiner Mittwochsausgabe schreibt. Der Radiomacher, der mit Radio 1 bereits einen Sender betreibt und in den Kantonen Aargau und Graubünden noch immer rechtliche Auseinandersetzungen bezüglich der Konzessionsvergabe führt, soll 1,585 Millionen Franken bezahlt haben. Er hätte damit annähernd doppelt soviel bezahlt wie seine Mitbieter.
Dazu kämen, wie die Zeitung vorrechnet, nochmals 100'000 Franken für den Rückbau der 105-Büros. Der Sender soll bereits morgen Donnerstag wieder aufgeschaltet werden. Gesendet wird dann aus den Radio-1-Studios beim Zürcher Kunsthaus. Das Bakom hat der Konzessionsübertragung auf Schawinski noch nicht zugestimmt. (TA)
Bild: Keystone
Roger Schawinski zahlt angeblich 1,585 Millionen
Radio 105 - Tages-Anzeiger kolportiert Kaufsumme für konkursiten Sender.