RTSR-VR weist Streikdrohung zurück

Kinderporno-Affäre - Verwaltungsrat sieht Arbeitsfrieden in Gefahr.

Der Verwaltungsrat von Radio Télévision Suisse Romande (RTSR) weist die Streikdrohungen des Personals zurück. Die Angestellten haben am vergangenen Montag gefordert, dass der wegen der Affäre um kinderpornografische Bilder entlassene Informatiker bis Freitag 17 Uhr wieder eingestellt werde (persoenlich.com berichtete).

Der Verwaltungsrat bezeichnet das von der Personalversammlung gestellte Ultimatum als inakzeptabel, wie es in einer Mitteilung des Gremiums vom Donnerstag heisst. Dieses Vorgehen könne nicht akzeptiert werden und gefährde den Arbeitsfrieden in schwer wiegender Weise. Der RTSR-Verwaltungsrat appeliert in der Mitteilung an das Verantwortungsbewusstsein der Mediengewerkschaft SSM. Die Direktion sei zu einem Treffen mit der Regionalgruppe SSM-Lausanne bereit. (sda)