Rundschau und Westschweizer Radio ausgezeichnet

SRG - Medienpreise der SRG vergeben.

Die diesjährigen Medienpreise der SRG SSR idée suisse gehen an ein Team der "Rundschau" sowie die Westschweizer Radiojournalistin Laurence Bolomey. Dies teilte die SRG am Freitag mit. Bruno Amrein, Dölf Duttweiler, Christian Rensch und Urs Schnell von der "Rundschau" werden für ihre Reportage "heikle Staatsvisite" ausgezeichnet. Diese nehme den Staatsbesuch des chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao in der Schweiz auf "unterhaltsame wie kritische Weise" unter die Lupe, schreibt die SRG.

Die Reportage wurde Ende Januar 2009 ausgestrahlt und sei angesichts der umfassenden Sicherheitsvorkehrungen rund um den Besuch "besonders schwierig" zu realisieren gewesen. Im Bereich Fernsehen wurden zudem zwei Ehrenmeldungen vergeben. Eine davon geht an das Wissenschaftsmagazin "Einstein" für einen Beitrag zur Durchmesserlinie in Zürich. Die zweite erhält eine Reportage der "Rundschau". Die Journalistin Eveline Falk zeigte in ihrem Beitrag "24 Stunden im Pflegeheim" und habe eine "einfühlsame und aufschlussreiche Reportage" realisiert.

Der Radio-Preis ging an Laurence Bolomey. Im Sommer musste der französische Tennisspieler Richard Gasquet wegen Verdachts auf Kokainkonsum vor Gericht des Internationalen Tennisverbandes erscheinen. Daraufhin produzierte Bolomey für das "Journal du Matin" von Radio Suisse Romande einen Beitrag, der einen "lehrreichen" Blick hinter die Kulissen der Welt der Spieler warf.

Die SRG verleiht die Medienpreise jedes Jahr im Rahmen ihres Management-Meetings. Jury-Präsident ist Dominique von Burg, Präsident des Schweizerischen Presserates. In der Jury sitzen auch Monica Piffaretti, Rainer Stadler, Jacques Donzel und Marco Färber. (sda)