Die dicke Rute des K-Tipp-Samichlaus passte fast nicht in die Drehtüre des Bundeshauses, schreibt das Konsumentenmagazin. "Doris Leuthard sollte mal endlich etwas machen, statt ewig nur zu lachen" habe der Samichlaus gedonnert und die Rute den Bundesweibeln übergeben. Leuthard habe sich beim Besuch des Samichlaus nicht blicken lassen, wie K-Tipp vermeldet. Die Konsumentenschützer kritisieren die laut ihnen passive Rolle der Schweizer Kommunikationsministerin rund ums Roaming. Die Telefonrechnung nach dem Auslandurlaub ist gemäss K-Tipp auch dieses Jahr happig gewesen: Schweizerinnen und Schweizer zahlen immer noch bis zu fünf Mal mehr als die EU-Bürger für Handygebühren im Ausland.
400 Millionen zuviel kostete deshalb die Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten das Roaming in den letzten 15 Monaten, meint K-Tipp. Dabei habe der Nationalrat am 20. September 2011 eine Motion zu den Handy-Gebühren im Ausland überwiesen. Da seither nichts geschehen sei, habe K-Tipp die Bundesräin dafür in einem Samichlaus-Vers auf die Schippe genommen. (pd)