Schaffhausen Regierung strebt eigenes TV-Gebiet an

- Unzufriedenheit mit Zuteilung zur Nordostschweiz.

Die Schaffhauser Regierung spricht sich weiterhin für ein separates TV-Versorgungsgebiet Schaffhausen aus. Sie bedauert, dass der Bund Schaffhausen dem Versorgungsgebiet Nordostschweiz zugeschlagen hat.

Der Vorschlag des Bundes schwäche die eigenständige Region Schaffhausen, hält die Regierung in ihrer Vernehmlassung an das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) fest. Sie verlangt, dass vom entsprechenden Veranstalter ein Informationsfensters für den Kanton Schaffhausen ausgestrahlt werden muss.

Der TV-Veranstalter müsse verpflichtet werden, in Schaffhausen ein eigenes Studio mit lokalen Korrespondenten zu betreiben. Im Hinblick auf die spätere Konzessionierung müsse der TV-Veranstalter für das Schaffhauser Programmfenster mit dem lokalen Veranstalter zusammenarbeiten.

Gemäss dem neuen Bundesgesetz für Radio und Fernsehen bestimmt der Bundesrat die Anzahl und Ausdehnung der TV- und Radio-Versorgungsgebiete. Nach dem Vorschlag des UVEK soll die Schweiz flächendeckend in 13 regionale TV-Versorgungsgebiete mit Gebührenanteilen aufgeteilt werden.