25.01.2018

SRF

Schawinski äussert sich zu den Quoten

Die Zuschauerzahlen der Talksendung «Schawinski» sind gesunken. Der Talkmaster hat eine Erklärung dafür.
SRF: Schawinski äussert sich zu den Quoten
Begründet die sinkenden Quoten seiner Talksendung: Roger Schawinski. (Bild: SRF/Oscar Alessio)

Roger Schawinski erlebt turbulente Zeiten. Sein Buch «No Billag?» ist auf ein enormes Echo gestossen und hat den zweiten Platz der Sachbuchbestsellerliste erklommen, während die Zahlen seiner montäglichen TV-Show von 14,9 Prozent (2015) auf 12,3 Prozent Marktanteil gesunken sind (persoenlich.com berichtete). «Wenn die Sendungen davor auch schon schlecht laufen, hat man keine Chance», so der Medienpionier gegenüber blick.ch. «Oder anders gesagt: Den Letzten beissen die Hunde!»

In bester Gesellschaft

Tatsächlich sieht es für den Montagabend insgesamt schlecht aus. Laut blick.ch ist Schawinski in bester Gesellschaft. Das Gesundheitsmagazin «Puls» büsst mit minus 34'000 Zuschauern (-2 Prozent Marktanteil) ebenfalls deutlich an Boden ein, scheint mit einem Verlust von 100'000 in den letzten drei Jahren immer weniger am Puls der Zuschauer zu sein. Auch das Wirtschaftsmagazin «Eco» verliert (-15'000 Zuschauer, -0,3 Prozent Marktanteil). Über die letzten drei Jahre gesehen, habe «Eco» sogar 2,4 Prozent verloren. Auch der «Eco Talk» verlor: -2 Prozent in der gleichen Zeitspanne. (ma)


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KOMMENTARE

Walti Köng
29.01.2018 10:20 Uhr
Roger Gilli oder Markus Schawinski: für mich d i e Besetzung für einen Interview-Talk. Der eine kommt mit brav-elterlichem Gehabe daher ("lasst uns zusammen zusammenfinden"), der andere macht auf humorlosen Gockel ("das habe ich erfunden"). Die Mischung macht's - würde es machen ...
Janine Klingler
26.01.2018 00:01 Uhr
@Marlene Frick: Ersetzt doch den Roger Schawinski durch Markus Gilli von Tele-Züri. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Zuschauerquote steigen würde ;). Markus Gilli ist der absolute Talk-Show-Star der Schweiz, finde ich! :)
Ben Zeller
25.01.2018 23:55 Uhr
Unter 12,3 Prozent Marktanteil von Schwawinski kann man sich nicht wirklich etwas vorstellen. Interessant wären die absoluten Zahlen. Sind es 30'000 Zuschauer? Dann müsste man diese Sendung sofort spülen. Also von mir aus könnte man sie so oder so...
Roman Widmer
25.01.2018 23:47 Uhr
Aha! Nun sind also andere SRF-Formate wie z.B. "Eco" daran schuld, dass Herrn Schawinskis 30-Minuten-Geplapper-Sendung nie richtig zum Fliegen kommt? Kurz: Ich halte das für ein Witz!
Marlene Frick
25.01.2018 22:24 Uhr
Von mir aus könnte man "Schawinski" aus dem Programm von SRF nehmen. Die Sendung ist nicht wirklich ein Knaller. Finde sie langweilig. Ich schaue lieber den Markus Gilli auf Tele-Züri.
Geri Brunner
25.01.2018 22:21 Uhr
Zwischen «Puls» und «Eco» läuft noch «10vor10», eine Sendung mit hoher Einschaltquote! Mit der besten Moderations-Crew ever. Meine Meinung! Honegger, Wille und Vetsch sind inhaltlich und optisch das beste Team, das SRF je hatte. Meine Meinung! Der Schawi-Spruch: «Wenn die Sendungen vorher auch schon schlecht laufen, hat man keine Chance» ist eine faule Ausrede und ist nicht gerade selbstkritisch. Gute Sendungen finden immer ein Publikum. Zugegeben: Nicht alle interessieren sich für Wirtschaftsthemen, «ECO» ist vielleicht nicht massentauglich. Ich persönlich schaue gerne ECO, finde die Sendung gut gemacht. Danach schalte ich um, oder ab. Denn bei «Schawinski» erfahre ich nicht wirklich etwas Neues. Immer die gleiche Masche. Ein TV-Signet, wo der TV-Moderator ins Studio läuft und sich in den Mittelpunkt stellt, finde ich sowieso unsympathisch. Die Gäste sollten doch im Mittelpunkt stellen. Aber nicht der Moderator! Der sollte sich zurücknehmen, und möglichst viel aus dem Talk-Gast herausholen. Für mich ist der Moderator, der schon seit über 40 Jahren präsent ist, irgendwie ein Auslaufmodell. Passt irgendwie nicht zu SRF. Das müsste man bei allfälligen Reformen der SRG, falls «No Billag» abgelehnt wird, überdenken. Da gäbe es Sparpotenzial...
Robert Holzer
25.01.2018 19:51 Uhr
Quoten interessieren bestenfalls die SP im Zusammenhang mit Frauen in Chefetagen. Beim Programm zählt ausschliesslich die Qualität. Was kann das Qualitätsmedium SRF dafür, wenn die Zuschauenden den hochstehenden, kritischen und vor allem unabhängigen Journalismus in diesen Sendegfässen nicht erkennen und entsprechend würdigen?
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