"Neuland" erzählt die Geschichte junger Migranten in einer Integrationsklasse in Basel. In dieser Klasse lernen sie während zwei Jahren ein für sie unbekanntes Land und eine fremde Sprache kennen und suchen ihren Platz in der neuen Gesellschaft. Der Film, der vor zwei Jahren in der Schweiz Premiere feierte, wird in den USA vom Fernsehsender PBS im Dokumentarfilm-Gefäss "Point of View" - auf Deutsch "Standpunkt" - gezeigt.
Der 93-minütige Streifen passe hervorragend ins Programm von POV sagte Chefproduzent Chris White der Nachrichtenagentur sda. "Der Film ist sehr wirkungsstark, dennoch intim und voller Menschlichkeit", sagte White. Von der ersten Szene an habe ihn der Film stark berührt.
"POV" gibt es bereits seit 28 Jahren und es ist das älteste Dokumentarfilm-Programm der USA. Die Sendereihe wurde mit etlichen Preisen ausgezeichnet, so auch mit über 30 Emmy-Fernsehauszeichnungen.
Die Regisseurin Anna Thommen wurde 1980 in Arlesheim BL geboren und arbeitete früher selber als Lehrerin. "Neuland" ist ihr erster abendfüllender Film. (sda)