Der Medienkonzern Ringier wird im kommenden Frühling die neue Zeitschrift "Schweizer Illustrierte Young" lancieren, wie "persoenlich.com" aus gut unterrichteten Quellen erfahren hat. Die Konzernleitung hat für die Lancierung des Titels bereits grünes Licht gegeben. Vor allem jüngere Frauen sollen das Blatt lesen. Der Verlag plant, in den kommenden Monaten eine von der bestehenden Schweizer Illustrierten (Bild: aktuelle Ausgabe) gänzlich unabhängige Redaktion aufzubauen.
Schon seit längerem ranken sich Gerüchte über eine neue Frauenzeitschrift aus dem Hause Ringier ("persoenlich.com" berichtete). Aus gut unterrichteten Quellen erfuhr "persoenlich.com" nun, dass die Konzernleitung von Ringier grünes Licht für die Lancierung des Titels "Schweizer Illustrierte Young" gegeben hat. Ringier-Sprecher Marco Castellaneta bestätigt, dass sich ein entsprechendes Projekt in einem fortgeschrittenen Stadium befindet: "Wir sind bereits in der Marktabklärungsphase und befassen uns mit den Detailfragen."
Das Dossier "Schweizer Illustrierte Young" muss gemäss "persoenlich.com"-Recherchen nun noch vom publizistischen Beirat abgesegnet werden. Vorgesehen ist, dass die "SI Young" bereits im kommenden Frühling an den Start gehen soll. Dem Vernehmen nach hat der Werbemarkt positiv auf die Lancierung eines neuen People-Magazins für junge Frauen reagiert. Um den neuen Titel einer breiten Leserschaft schmackhaft zu machen, sollen Abonnenten der Schweizer Illustrierten während eines Jahres die "SI Young" kostenlos ins Haus gesandt erhalten.
Für die "SI Young" will Ringier eine eigene Redaktion aufbauen, die gänzlich unabhängig von der bestehenden SI-Redaktion arbeitet. Der Titel soll monatlich erscheinen und sich an junge Frauen im Alter von 20- bis 40 Jahren richten. Das neue Frauenmagazin wird mehr als der Muttertitel über die Welt der internationalen Stars und Sternchen berichten sowie Lifestyle-Tipps beinhalten. Vergleichen liesse sich der Titel am ehesten mit dem Fashionblatt Bolero. Mit dem feinen Unterschied, dass sich die "SI Young" nicht an eine kleine, elitäre Zielgruppe, sondern an ein Massenpublikum richten soll.