Mount Barley Publishing hat kürzlich ihre Journalistenumfrage "Themenplanung 2015" in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt. 387 Journalisten wurden im April mittels Online-Umfrage befragt.
Die wesentlichen Ergebnisse lassen sich in vier Punkten festhalten, heisst es in der Mitteilung. So planen und kommunizieren Schweizer Redaktionen ihre redaktionellen Themen für das Folgejahr im Spätherbst und damit ein wenig später als ihre Kollegen aus Deutschland und Österreich. Zudem nehmen ein Fünftel der Schweizer Redaktionen im Laufe eines Jahres keine Änderungen an ihren geplanten Redaktionsthemen vor.
Frühzeitige Zustellung erwünscht
Auch im Weiterleiten von Mails schliessen die Schweizer gut ab: Journalisten von Schweizer Medien leiten Pressetexte mit interessanten Inhalten, die an eine allgemeine Redaktion-Adresse gemailt werden, zu 80 Prozent an den "richtigen" Redakteur weiter.
Die Einigkeit der Journalisten aus der Schweiz, aus Deutschland und aus Österreich ergibt sich aber doch noch: 96 Prozent bestätigen, dass sich die Chance auf Verwertung von Pressetexten erhöht, wenn die Inhalte frühzeitig zur Verfügung gestellt werden. Presseabteilungen von Unternehmen und PR-Agenturen sollten die geplanten Themen ihrer Zielmedien also kennen. (pd)