Schweizer schauen täglich drei Stunden fern

Mediapulse - Am längsten sitzen die Tessiner vor dem Fernseher. Die zeitversetzte TV-Nutzung steigt in allen Sprachregionen kontinuierlich an. Dies belegen die neusten Semesterzahlen des unabhängigen Forschungsinstitutes Mediapulse.

Die TV-Nutzung in der Schweiz ist weiterhin hoch. Dies belegen die neusten Semesterzahlen des unabhängigen Forschungsinstitutes Mediapulse für das erste Semester des Jahres 2016.

Deutschschweizer sitzen demnach im Durchschnitt täglich 131 Minuten vor dem TV. In der Svizzera italiana sind es gar drei Stunden. Dabei steigt der Anteil an zeitversetzter TV-Nutzung weiterhin kontinuierlich an.

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Im Vergleich zu den Vorsemestern stiegen die Reichweiten leicht an. So erreichte das Medium TV in der Deutschen Schweiz eine Tagesreichweite von 66,9 Prozent, in der Suisse romande 68,3 Prozent und in der Svizzera italiana 77,8 Prozent.1

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Dabei steigt der Anteil zeitversetzter TV-Nutzung weiterhin kontinuierlich an. Insbesondere bei den jüngeren Zuschauern von 15-29 Jahren in der Deutschschweiz, erfolgt bereits etwa ein Fünftel der Nutzung in zeitversetzter Form (20,1 Prozent der Gesamtnutzung).

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Ebenso in der Suisse romande, wo der Anteil zeitversetzter Nutzung in der jungen Zielgruppe der 15-29- Jährigen bereits 21,9 Prozent erreicht. Bei einer Gesamtbetrachtung der zeitversetzten Nutzung aller Personen ab drei Jahren unterscheiden sich die Sprachregionen kaum voneinander. (pd/lcv)

Bild: Keystone