Schweizerin Ariane Andereggen prämiert

VIDEOEX - 1. Preis geht nach England.

Das 6. internationale Experimentalfilm-Festival VIDEOEX in Zürich ist am Pfingstmontag zu Ende gegangen. Aus über 70 Arbeiten wählte eine Jury die drei besten aus. Der 1. Preis ging an Rachel Reupke (GB) für ihr Video "Infrastructure", wie die Veranstalter mitteilten. Ausgehend von monumentalen Panoramabildern gelinge es dem Film, die Aufmerksamkeit auf minimalste Bildelemente zu lenken und die Wahrnehnmung der Zuschauenden zu sensibilisieren, heisst es in der Mitteilung. Der Film stelle eine "technisch virtuose Umsetzung" von Natur und Kultur dar.

Mike Stubbs, ebenfalls aus Grossbritannien, erhielt den 2. Preis für "Cultural Quarter", "eine kontroverse Studie, die eine Reflexion über Sozialvoyeurismus in den Medien erlaubt". Mit dem 3. Preis zeichnete die Jury das Video "small LAND JAZZ" des Japaners Yoshinao Satoh aus. Dem Filmemacher sei eine mitreissende rhythmische Fotoanimation gelungen, die urbane Architektur mit filmischen Mitteln dynamisiere und diese zum Tanzen bringe. Die Jury setzte sich aus dem Berliner Filmemacher Michael Brynntrup, Film-Kurator Florian Wüst (Berlin/Rotterdam) und dem Wiender Filmemacher Norbert Pfaffenbichler zusammen.

Ariane Andereggen im Schweizer Wettbewerb prämiert

Im Schweizer Wettbewerb prämierte die Jury (bestehend aus Kyros Kikos vom Hamburger Kurzfilmfestival, dem Schweizer Filmemacher Hanspeter Ammann und der Mitbegründerin der Kurzfilmtage Winterthur Maya Fahrni) die Arbeit "Videosagen 2" von Ariane Andereggen. In ihrem Video verknüpfe Andereggen geschickt Geschichten aus der Sagenwelt mit unerwarteten, treffend ausgesuchten Bildern aus ihrem persönlichen Umfeld, heisst es in der Mitteilung.