Der Schweizerische Versicherungsverband (SVV) hat beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) eine Anzeige gegen die SF-Sendung "Kassensturz" eingereicht. Stein des Anstosses ist die Abstimmungskampagne der Partnerzeitschrift "K-Tipp" gegen die Senkung des BVG-Umwandlungssatzes. Der SVV fordert das Schweizer Fernsehen auf, die Medienpartnerschaft von "Kassensturz" mit "K-Tipp" per sofort einzustellen, wie der SVV gestern mitteilte.
Es müsse sichergestellt werden, dass künftig keine "unzulässige Bevorzugung von politischen Akteuren" in Sendungen des Schweizer Fernsehens erfolge und dass politische Werbung unterbleibe. Konkret stören sich die Versicherer an einer Einblendung in der Sendung vom 12. Januar.
Dabei war die Titelseite des "K-Tipps" zu sehen mit dem Aufdruck "Nein zur Rentenkürzung", und es wurde im Kommentar darauf hingewiesen, dass es sich beim "K-Tipp" um ein Partnermagazin des "Kassensturzes" handelt. (sda)