Die Neue Zürcher Zeitung hat einen Wechsel an der Spitze ihres Sportressorts bekannt gegeben. Sebastian Bräuer übernimmt per 1. August 2025 die Leitung des gemeinsamen Sportressorts der NZZ und der NZZ am Sonntag. Er folgt auf Elmar Wagner, der nach 31 Jahren bei der Zeitung in den Ruhestand tritt.
«Sebastian Bräuer steht für präzise Recherche, klare Sprache und ein feines Gespür für relevante Themen», wird Eric Gujer, Chefredaktor der NZZ, in einer Mitteilung zitiert. «Er kennt das Haus, bringt viel Erfahrung mit und wird das Sportressort inhaltlich weiterentwickeln. Ich freue mich, dass wir mit Sebastian eine starke publizistische Stimme aus den eigenen Reihen gewinnen konnten.»
Der 43-jährige Bräuer arbeitet seit 2010 für die NZZ-Gruppe. Er begann als Wirtschaftsredaktor bei der NZZ am Sonntag und wechselte 2017 ins Sportressort der NZZ, wo er sich auf Sportpolitik, Radsport, Alpinismus und Doping spezialisierte.
Vor seiner Zeit bei der NZZ studierte Bräuer Volkswirtschaft in Köln und absolvierte die Kölner Journalistenschule. Seine journalistische Laufbahn startete er als Reporter in New York. 2022 erhielt er gemeinsam mit zwei Kollegen den Medienpreis für Qualitätsjournalismus für eine Analyse über die finanziellen Auswirkungen hoher Spielerlöhne bei Fussballklubs.
«Ich danke Elmar Wagner herzlich für sein langjähriges und engagiertes Wirken», sagt Gujer. «Unter seiner Leitung hat das Sportressort ein klares Profil entwickelt – mit hintergründigen Reportagen, klugen Analysen und einem differenzierten Blick auf den Sport als gesellschaftliches Phänomen.» (pd/cbe)