Sendungen von SR DRS und TSR ausgezeichnet

Medienpreis idée suisse - Regionaljournal Graubünden geehrt.

Das Regionaljournal Graubünden von Schweizer Radio DRS erhält den diesjährigen Medienpreis idée suisse. Der Fernsehpreis geht an die Sendung «Mise au Point» des Westschweizer Fernsehens (TSR). Thema war die letzte Bundesratswahl.

Die Preise sind mit je 10 000 Franken dotiert. Die Lokalredaktionen Graubünden und Ostschweiz von Radio DRS hätten nach Eveline Widmer-Schlumpfs Annahme der Wahl am 13. Dezember letzten Jahres mit beschränkten Mitteln eine in jeder Hinsicht bemerkenswerte 30-minütige Sendung produziert, teilte die SRG SSR idée suisse am Freitag mit.

Die Journalistinnen und Journalisten hätten die politische Analyse mit lebendiger, regional geprägter Berichterstattung verbunden und dem Bündner Publikum eine intelligente, temporeiche und vielseitige Sendung geboten.

Der Fernsehpreis wurde der Sendung «Mise au Point» des Westschweizer Fernsehens für den Beitrag «Complot de famille» verliehen. Corinne Portier und Alain Hertig hätten nach Christoph Blochers Abwahl Protagonisten des «Komplotts» um einen Kommentar gebeten und die Stellungnahmen in einem ausgezeichneten 10- minütigen Beitrag zusammengefasst.

Mehrere Elemente, die im März 2008 im SF-Dokumentarfilm «Die Abwahl» von sich reden gemacht hätten, seien in «Complot de famille» bereits enthalten gewesen, schreibt die SRG. Vergeben wurden weiter je zwei mit jeweils 3000 Franken dotierte Ehrenmeldungen an Radio- und Fernsehsendungen.

Die Vergabe des Medienpreises war dieses Jahr an ein tagesaktuelles Ereignis gebunden. Als Thema war die Wahl von Eveline Widmer-Schlumpf in den Bundesrat gesetzt. Diese Voraussetzungen hätten den direkten Wettbewerb unter den Redaktionen ermöglicht, schreibt die Jury. (sda)