Sermîn Faki übernimmt neue Funktion als Nachrichtenchefin

CH Media - Die frühere Blick-Politikchefin verstärkt die Redaktion von CH Media. Sie wird für Aargauer Zeitung, Luzerner Zeitung, St. Galler Tagblatt und Schweiz am Wochenende tätig sein.

Sermîn Faki verfügt über 15 Jahre Berufserfahrung im politischen Journalismus und war in den vergangenen sieben Jahren Politikchefin beim Blick. Nun wechselt sie zu CH Media, wie das Medienunternehmen in einer Mitteilung schreibt. Den Blick hatte Faki im vergangenen Frühling verlassen, als ihr Lebenspartner, mit dem sie die Stelle als Politikchefin teilte, als Generalsekretär zur Grünliberalen Partei wechselte. In dieser Konstellation sah sie potenzielle Interessenkonflikte, wie sie damals gegenüber persoenlich.com sagte.

Ihre Expertise, insbesondere auch in der digitalen Transformation, bringt Faki ab 1. November 2024 als Nachrichtenchefin in die CH Media Redaktion ein, heisst es weiter in der Medienmitteilung. Es handelt sich dabei um eine Position, die es bislang nicht gab und welche den Bereich News und Recherche weiter stärken soll.

«Eine hervorragende Journalistin mit Führungserfahrung»

Patrik Müller, Chefredaktor von CH Media, kommentiert den Neuzugang so: «Mit Sermîn Faki gewinnen wir eine hervorragende Journalistin mit Führungserfahrung, die sowohl für Relevanz wie für intelligente Unterhaltung steht. Wir freuen uns, mit ihr die redaktionelle Arbeit weiterzuentwickeln.»

Sermîn Faki zu ihrer neuen Stelle: «Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe. CH Media gehört zu den wichtigsten nationalen Medienhäusern der Schweiz und hat gleichzeitig eine starke regionale Verankerung. Zur Weiterentwicklung dieser Marken beizutragen, ist eine grossartige Herausforderung, der ich mit grosser Freude und Respekt entgegenblicke.»

In den Journalismus eingestiegen ist Faki bei der Südostschweiz in Chur. Später arbeitete sie als Bundeshausredaktorin bei der Sonntagsausgabe der Luzerner Zeitung. Sie verfügt über einen Abschluss in Politikwissenschaften, Zeitgeschichte und Islamwissenschaften der Universität Potsdam und Freien Universität Berlin. Faki wohnt in Bern. (pd/nil)