Wenn private Radios und Fernsehsender öffentliche Gebührengelder beziehen, sollen sie keine pornografische Werbung, Gewinnspiele und Radarwarnungen mehr senden dürfen. Dies sieht eine Musterkonzession des Bundesamtes für Kommunikation (BAKOM) vor.
Die Musterkonzession sei relativ definitiv, müsse aber erst von BAKOM-Direktor Martin Dumermuth und Medienminister Moritz Leuenberger genehmigt werden, bestätigt BAKOM-Sprecher Bernhard Bürki eine Meldung des Nachrichtenmagazins Facts vom Donnerstag.
Im Papier seien auch Mindestlöhne sowie Aus- und Weiterbildungskurse für Mitarbeiter vorgeschrieben, heisst es in der Meldung weiter. Der Betrieb solle zudem jährlich von einer externen Organisation evaluiert werden.