Hat SF DRS das Salär des "Traumjob"-Siegers Martin Bachofner zum Teil oder gar ganz bezahlt? Nachdem SF DRS am Montag Abend einen entsprechenden Bericht der SonntagsZeitung dementierte, legt nun Jürg Marquard in einem Blick-Interview seinen Lohn offen -- und widerspricht der SonntagsZeitung. "SF DRS hat Marquard Productions für alle Leistungen und Verpflichtungen eine Pauschalentschädigung von 600'000 Franken gezahlt", sagt der Verleger im Blick. Nicht Bestandteil dieses finanziellen Beitrags ist laut Marquard ein Teil oder das ganze Salär Bachofners. "In diesem Leistungspaket war meine Mitarbeit am Konzept, meine Mitarbeit am Casting, die Auswahl und Entschädigung der Beiräte, die Promotion für die Sendung inklusive Zurverfügungstellen von Stellen und Promotionsinseraten, die Verpflichtung, dass Marquard Media den Gewinnen einstellt und noch verschiedene andere Posten. Aber in keiner Weise der Lohn des Gewinners", so der Verleger weiter.
Die SonntagsZeitung hatte vergangenes Wochenende berichtet, aus dem Vertrag zwischen SF DRS und Marquard gehe hervor, dass Marquard für seine Tätigkeit als Ko-Produzent und Hauptakteur der Sendung eine pauschale Grundentschädigung erhalte, einschliesslich Bachofners Managementposition von einem Jahressalär von 200'000 Franken. Zufall oder nicht: Die letzte Tranche an Marquard, die gemäss Vertrag zum Zeitpunkt des Arbeitsantritts Bachofners von SF DRS an Marquard Media überwiesen wurde, betrug ebenfalls 200'000 Franken. Damit sieht die SonntagsZeitung ihre Enthüllungen "unter dem Strich" nicht widerlegt. "Wenn Bachofner seine Arbeit nicht angetreten hätte, hätte Marquard die letzte Tranche nicht erhalten", sagt Ueli Walther, stv. Chefredaktor der Sonntagszeitung gegenüber "persoenlich.com".