Sicherheit stoppt Journalist im Spital Sitten

Brandkatastrophe - Ein Journalist hat nach Angaben des Generaldirektors des Spitalverbunds Wallis, Eric Bonvin, versucht, in Patientenzimmer zu kommen.

Ein Journalist wollte nach der Tragödie in Crans-Montana in Begleitung eines Angehörigen im Spital von Sitten Patienten interviewen. Das sagte Spitaldirektor Eric Bonvin in einem Interview mit der SonntagsZeitung. Das Spital in Sitten habe nach dem Brand sofort einen Sicherheitsdienst engagiert.

Dies sei eine Lehre aus dem Busunglück in Siders im Jahr 2012 gewesen, bei dem 28 Menschen ums Leben kamen, sagte Bonvin. «Wir hatten die Medieninvasion deshalb besser unter Kontrolle», sagte der Generaldirektor. Damals versuchten Journalisten in weissen Kitteln zu Patienten zu gelangen. (sda/spo)


Meldung am 6.1.2026 korrigiert: In einer ersten Version hiess es, Journalisten in weissen Kitteln hätten probiert, zu den Brandopfern von Crans-Montana zu gelangen. Tamedia präzisiert nun, dass dieser Vorfall nach dem Busunglück von 2012 stattfand.