Für die zweite digitale Plattform, die für die französischsprachige Schweiz bestimmt ist, gingen sieben Bewerbungen von privaten Veranstaltern ein. Diese bewerben sich um eine Konzession für die Verbreitung von Radio-Programmen nach dem Standard DAB+. Die Entscheide werden im Frühling 2009 gefällt, teilt das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) mit.
Ein grosser Teil der Bewerbungen stammt von Interessenten, die in Medienkreisen bereits bekannt sind: lokale Radios, die auf UKW senden, aber auch Web-Radios. Folgende Bewerbungsunterlagen wurden eingereicht:
ROM Radio (mit Beteiligung von Rouge FM); FriRadio (mit Beteiligung von Radio Fribourg); Radio Jazz International (Herr Philippe Zumbrunn); Radio Roc (mit Beteiligung von Radio Chablais); Maxxima (mit Beteiligung von Web-Radio Maxxima und Rouge FM); Radio Verticale (mit Beteiligung von Radio Rhône); Soprodi Sàrl (mit Beteiligung von Herrn Pierre Steulet, in Zusammenarbeit mit Romandie FM SA).
Die SRG hat sich ebenfalls für eine DAB+Konzession und somit für ein französischsprachiges Informationsprogramm auf dieser Plattform beworben. Diese Bewerbung wird auch im Internet veröffentlicht und ist wie die privaten Bewerbungen Gegenstand einer Anhörung. In Bezug auf das Gesuch der SRG ist der Bundesrat die Konzessionsbehörde.