Nach den erfolgreichen ersten Jugendmedientagen im vergangenen Jahr, findet auch in diesem Jahr wieder ein grosser Anlass für Nachwuchsjournalisten in Zürich statt. Neu gibt es dieses Angebot, laut einer Medienmitteilung der Schweizer Organisation Junge Journalisten, auch für die französischsprachige Schweiz.
"Unregelmässige Arbeitszeiten, nicht sehr attraktive Löhne und eine gewisse Selbstausbeutung gehören nun mal dazu.“ Diese Lagebeurteilung von David Sieber, Chefredaktor der "Südostschweiz" beschreibe den (Praktikums-)Alltag vieler angehender Journalisten nur zu genau, heisst es in der Medienmitteilung. Journalismus sei eine "Lebenseinstellung", das Lamentieren wegen teilweise prekärer Rahmenbedingungen sei also fehl am Platz. Siebers Diagnose des Nachwuchs: "Jung und schon müde".
Anstatt sich von pessimistischen Lageeinschätzungen einschüchtern zu lassen, möchte die Organisation Junge Journalisten dem Nachwuchs beim Entdecken neuer Ansätze im Journalismus Hand bieten. Daher stehe an den diesjährigen Jugendmedientagen am 20. und 21. September 2013 die Eigeninitiative der Jungjournalisten im Fokus. Besprochen werden Fragen wie: Wie können gute Geschichten vermittelt werden? Wie können die neuen Kanäle für sich selbst entdeckt werden? Antworten auf diese Fragen bieten die Medienbesuche und die Podiumsdiskussion vom Freitag 20. September und verschiedene Workshops am Samstag 21. September. (pd)