Social Media und Video werden fusioniert

Tages-Anzeiger - Personelle Veränderungen an der Zürcher Werdstrasse: Boris Gygax, jetzt Leiter Video, führt ab 1. August das Team Neue digitale Inhalte. Die jetzige Head of Social Media Ursula Schubiger wird Planungschefin des Tages-Anzeigers.

Bei den Teams Social Media und Video des Tages-Anzeigers kommt es zu Veränderungen: Ab dem 1. August werden beide Teams unter der gemeinsamen Leitung von Boris Gygax zusammengeführt. Gygax verantwortet bislang das Videoteam. Das neu formierte Team Neue digitale Inhalte hat das Ziel, innovative und ansprechende Inhalte für die digitalen Plattformen des Tages-Anzeigers zu entwickeln, steht in einer internen Mitteilung, die persoenlich.com vorliegt.

Mit der Zusammenlegung sei kein Abbau verbunden, wie es auf Anfrage heisst.

Video wird als Storytelling-Element auf den verschiedenen digitalen Kanälen immer wichtiger, heisst es in der Mitteilung weiter. Mit dem neu geschaffenen Team wolle der Tages-Anzeiger dieser Entwicklung Rechnung tragen. Das Team werde eng mit anderen Abteilungen zusammenarbeiten, um eine nahtlose Integration von Inhalten über verschiedene Plattformen hinweg zu gewährleisten. Mit diesem Schritt möchte der Tages-Anzeiger laut Communiqué sicherstellen, dass die Nutzerinnen und Nutzer auf allen digitalen Kanälen mit hochwertigem Content erreicht werden.

«Mit einem jungen Team werden wir Geschichten neu denken und erzählen. Damit stärken wir weiter den visuellen Auftritt des Tages-Anzeigers», so Boris Gygax, Leiter Video. «Ich möchte mit packenden Geschichten auf unseren digitalen Kanälen noch präsenter werden.»

Boris Gygax studierte Kommunikation und Journalismus an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW. Er leitet seit 2020 das Video-Team, mit dem er vor allem Schwerpunktthemen und Hintergrundrecherchen für die digitalen Kanäle visuell umsetzt. Zuvor arbeitete er als Produzent für das SRF und weitere Medien drei Jahre in Schanghai. Er ist 36 Jahre alt und lebt in Zürich.

Neuer Posten: Planungschefin

Ursula Schubiger, jetzt Head of Social Media, wird zum 1. September Planungschefin des Tages-Anzeigers. In ihrer neuen Position wird sie die Mittel- und Langfristplanung «von herausragenden redaktionellen Inhalten» übernehmen, wie es weiter heisst. Ziel sei es, die Zusammenarbeit zwischen Redaktion, Vermarktung und verschiedenen Kanälen wie Social Media, Video und Podcasts voranzutreiben und sicherzustellen, dass Projekte «noch erfolgreicher als bisher» umgesetzt würden.

«Ich freue mich ausserordentlich, in dieser Position mein breites digitales Know-how und meine Erfahrung in journalistischen Grossprojekten einbringen zu können», so Ursula Schubiger. «Es reizt mich, journalistische Schwerpunkte, die besonders viele Ressourcen erfordern, noch gezielter an unser Publikum zu bringen und ihnen zu noch mehr Reichweite zu verhelfen.»

Ursula Schubiger verfügt über umfangreiche Erfahrungen in verschiedenen journalistischen Bereichen. Vor ihrer Tätigkeit bei Tamedia war sie als Head of Social Media für die Strategie aller Social-Media-Kanäle der Bezahlmedien sowie für die Kommentarfunktionen auf den eigenen Plattformen verantwortlich. Sie hat beim Schweizer Radio und Fernsehen SRF in verschiedenen Funktionen gearbeitet, zuletzt als Projektleiterin Leitung Digitales Angebot SRF. Ihre journalistische Projekterfahrung umfasst grosse Veranstaltungen wie «Hallo SRF! 2017», «Jeder Rappen zählt», «Chaempieon», «Blackout» und «Wort des Jahres».

Ursula Schubiger hat einen Abschluss in Germanistik, Publizistik und Populären Kulturen von der Universität Zürich. Sie ist 47 Jahre alt und lebt in Solothurn.

«Mit dem Team Neue digitale Inhalte unter der Leitung von Boris Gygax schaffen wir eine starke digitale Unit, die unseren Newsroom perfekt ergänzt», wird Kerstin Hasse, Mitglied der Chefredaktion, in der Mitteilung zitiert. «Als agile und kreative Planungschefin wird Ursula Schubiger ausserdem dafür sorgen, dass die Workflows für unsere journalistischen Projekte noch reibungsloser ablaufen. Boris und Ursula werden also weiterhin eng miteinander arbeiten.» (pd/cbe)