Sozialplan für "Tages-Anzeiger" steht

Tamedia - Nach intensiven Verhandlungen Einigung erzielt.

Die Personalkommissionen des "Tages-Anzeigers" und des Druck­zentrums Bubenberg, die Arbeitnehmendenorganisationen comedia und impressum sowie Tamedia haben sich nach intensiven Verhandlungen auf einen Sozialplan geeinigt, teilt Tamedia in einem Schreiben mit.

Das Zürcher Verlagshaus kommt den Betroffenen mit einer Verlängerung der orden­tlichen Kündigungs­frist um bis zu drei Monate bei Stellenlosigkeit entgegen. Alternativ können Mitarbeitende den Ausgleich eines Einkommensunterschiedes bei Arbeitslosigkeit oder Antritt einer neuen Arbeitsstelle während maximal zwölf, im Falle von Unterstützungs­pflichten während 18 Monaten wählen. Damit sind Mitarbeitende nach Ende der Kün­di­gungsfrist während mindestens eines Jahres gegen einen Einkommensverlust geschützt.

Mitarbeitende, die keine Frühpensionierung wählen, erhalten darüber hinaus eine Ab­gangsent­schädi­gung im Umfang von mindestens einem Monatslohn. Feste freie Mit­ar­bei­tende werden den festan­ge­stellten Mitarbeitenden grund­sätzlich gleichgestellt. Laut Tamedia liege der ausgehandelte Sozialplan auf oder über dem Leistungsniveau anderer Sozialpläne, die in jüngerer Vergangenheit in der Medienbranche abgeschlossen wurden.

Mitarbeitende ab dem 58. Lebensjahr können alternativ zum Sozialplan zwischen zwei unter­schied­lichen Frühpensio­nierungsprogrammen wählen. Die Kosten werden aus dem Wohl­fahrtsfonds der früheren Tages-Anzeiger für Stadt und Kanton Zürich AG finan­ziert.