Die Sozialplanverhandlungen zwischen Tamedia, Gewerkschaften und der Personalkommission des "Tages-Anzeiger" sind abgeschlossen. Die Gewerkschaften empfehlen den Betroffenen, den mit Tamedia ausgehandelten Sozialplan anzunehmen. Definitiv darüber entscheiden werden die Redaktion des Zürcher "Tages-Anzeigers" sowie Angestellte des Druckzentrums Bubenberg am Freitag.
Nach sechs Verhandlungsrunden liege nun ein deutlich besseres Angebot auf dem Tisch, sagte Stephanie Vonarburg, Zentralsekretärin der Mediengewerkschaft Comedia, am Donnerstag der Nachrichtenagentur SDA auf Anfrage. Details könne sie keine bekanntgeben. An den Verhandlungen am Donnerstag mit Tamedia teilgenommen hatten Vertreter der Gewerkschaften Comedia und Impressum, der Personalkommission des "Tages-Anzeigers" sowie der Betriebskommission der Druckerei.
Mitte Mai hatte Tamedia bekanntgegeben, 50 Vollzeitstellen auf der "Tagi"-Redaktion und 7 im Druckzentrum zu streichen. Die vom Abbau betroffenen Mitarbeiter würden durch einen "angemessenen Sozialplan" unterstützt, schrieb Tamedia damals. Gemäss Vonarburg sind gut 90 Personen betroffen. Es gebe Kündigungen von Festangestellten, Kündigungen von regelmässigen Freien Mitarbeitenden sowie viele Pensenreduktionen. (sda)