Sparmassnahmen und Stellenabbau angesagt

Jean Frey-Verlag - Neue Weltwoche auf Kurs.

Der Jean-Frey-Verlag will bis Ende Jahr 9 Mio. Fr. sparen. Vorgesehen ist ein weiterer Stellenabbau. Redaktoren sollen aber nicht entlassen werden, sagt Verwaltungsratsprädsident Adriano Agosti in einem in der NZZ am Sonntag erschienenen Interview. Bereits seien 25 Stellen gestrichen worden. Zum Einsparungsziel sollen auch neu ausgehandelte Druckverträge und die Zusammenlegung der Online-Plattformen der vier Jean-Frey-Publikationen Weltwoche, Beobachter, Bilanz und TR7 beitragen.

Zur Verbesserung der Erträge schliesst Agosti auch eine leichte Erhöhung der Abonnementspreise nicht aus. "Den Hauptteil müssen wir aber aus den Inseraten generieren", sagt er. Im Budget des zweiten Halbjahres rechne der Verlag mit einem Verlust von 600'000 Franken.