Jetzt sei klar, wie viel Roger Köppel für die "Weltwoche" bezahlt habe, schreibt " Der Sonntag". Noch am Samstag bezifferte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" den Betrag auf zehn Millionen Franken eine Zahl, die auch in den Schweizer Medien immer wieder genannt wurde. Nun korrigiert "Der Sonntag" diese Zahl, und zwar massiv: Gemäss einer in die Verkaufsmodalitäten involvierten Quelle habe Roger Köppel das Blatt von Tito Tettamanti für zwei Millionen Franken erworben. Eine Million habe er selber aufgebracht, für die zweite Million habe er einen Bankkredit beansprucht. "Weltwoche"-Alleinbesitzer Roger Köppel habe diese Darstellung weder bestätigen noch dementieren wollen. Er hat aber in seinem letzten Editorial erklärt, dass er für Transparenz ist, sofern dies die anderen Medienhäuser auch sind. Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument riet auf persoenlich.com davon jedoch ab. Und auch Tamedia schweigt eisern beispielsweise über den Verkaufspreis der elektronischen Medien an Peter Wanner. (pd/cs)
Spekulation um Kaufpreis
"Weltwoche" - Zahlte Roger Köppel zwei Millionen?