SRF-Journalist Mario Nottaris ist tot

Todesfall - Nach kurzer und schwerer Krankheit ist der TV-Macher am Sonntagabend im Alter von 56 Jahren gestorben.

von Christian Beck

Mario Nottaris, seit 2011 als Redaktor und Produzent bei SRF tätig, ist am Sonntagabend nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Dies bestätigte SRF auf Anfrage von persoenlich.com.

«Der Krebs hatte ihm von der Diagnose bis zur letzten Reise ziemlich genau vier Wochen gegeben», schrieb Stephan Hille, ein enger Freund von Nottaris und seiner Familie, in einer Nachricht. «Ich kann euch versichern, dass wir alle, inklusive Mario, diese Zeit genutzt haben, für all das, was wichtig war. Wie es sich gehört, hat er dabei Vollgas gegeben.» Das Datum der Abdankung steht noch nicht fest. «Es wird eine grosse Kirche brauchen», sagte Hille auf Anfrage.

Nottaris war zuletzt Inlandredaktor beim Schweizer Fernsehen. Er produzierte tagesaktuelle Beiträge und recherchierte Hintergrundgeschichten für die Nachrichtensendungen «Schweiz aktuell», «Tagesschau» und «10 vor 10». Zuvor – von 2011 bis 2018 – war er als Redaktor und Produzent des Wissensmagazins «Einstein» tätig. Nottaris stieg 1995 als Praktikant beim Lokal-TV-Sender Tele M1 ein, wo er später während sechs Jahren als Videojournalist arbeitete. Spätere Stationen führten ihn über TeleBärn, Tele24 bis zu TeleZüri.

2022 schrieb Nottaris zusammen mit dem damaligen SonntagsBlick-Bundeshausredaktor Danny Schlumpf das Buch «Das Rentendebakel».

Nottaris hinterlässt eine Frau und drei Söhne.