Die Regionalfernsehkonzession für das Versorgungsgebiet Zürich-Nordostschweiz soll an Tele Top gehen. Dies empfehlen der Winterthurer Stadtrat und weitere sieben Gemeinden den Bundesbehörden.
Dies geschehe in erster Linie aus medienpolitischen Gründen, heisst es in einer Mitteilung der Stadt Winterthur vom Donnerstag. Das Konzessionsgesuch von Tele Top biete wegen der inhaltlichen Prioritätensetzung und dem zeitlich und personell guten Konzept bessere Gewähr für die Erfüllung des Leistungsauftrages.
Mit einer Konzession an Tele Top würde der einzige noch von den grossen Zürcher Medienhäusern in Zürich unabhängige Sender berücksichtigt werden, heisst es weiter. TeleZüri, das sich ebenfalls um die Konzession bewirbt, habe hingegen eine Marktposition erreicht, die es dem Sender erlaube, ohne Gebührenunterstützung seine Strategie zu verfolgen.
Neben Winterthur unterstützen Uster, Kloten, Illnau-Effretikon, Wetzikon, Rüti, Frauenfeld und Weinfelden Tele Top. In diesen Gemeinden wohnen insgesamt 250 000 Einwohner. Es werde auch begrüsst, dass sich die Regierungen der Kantone Thurgau und Schaffhausen für Tele Top ausgesprochen haben. (sda)