Radio e Televisiun Rumantscha (RTR) stärkt die Redaktionen in den Bündner Regionen auf Kosten der Zentrale in Chur. Der Personaletat in den romanischen Gebieten wird gestaffelt um 5,5 auf 13 Vollzeit-Stellen aufgestockt. Die 13 Stellen können auf bis 20 Mitarbeitende aufgeteilt werden, wie RTR-Direktor Bernard Cathomas am Mittwoch in Chur vor den Medien erklärte. Nach Abschluss der Verlagerung befinden sich fast ein Fünftel der Stellen der RTR-Redaktion in den Regionen.
Zudem investiert RTR, die kleinste SRG-Unternehmenseinheit, rund 300 000 Franken in die regionale Infrastruktur. Das romanische Fernsehen wird nicht mehr nur in Scuol im Unterengadin präsent sein, sondern neu zusätzlich in Samedan und Disentis. Die Stärkung der regionalen Redaktionsstandorte ist laut Cathomas kostenneutral und erfolgt durch eine interne Umlagerung zu Lasten der Zentrale in Chur. Es werden laut RTR-Angaben weder mehr Mitarbeitende noch zusätzliche Finanzen benötigt.

