Star-Moderator bemitleidet die Schweiz

CNN - "Mir tut die Schweiz etwas leid."

Richard Quest, der bekannte Moderator des amerikanischen Nachrichtensenders CNN, glaubt dass Mitt Romneys Schweizer Bankkonto einen Einfluss auf die Wahlen hatte. Wie er im Interview mit der Zeitung "Der Sonntag“ sagt, hätten die Schweiz-Kritiker einen sehr guten Job gemacht, um die Schweiz als Aushängeschild für Steuerhinterziehung darzustellen. "Ob es stimmt oder nicht, ist irrelevant. Das beweist die Tatsache, dass Romneys Schweizer Bankkonto im Wahlkampf erfolgreich gegen ihn verwendet wurde" sagt der Moderator der TV-Sendungen "Quest Means Business" und "Business Traveller“.

Immer wenn man in den USA über die Schweiz spreche, würden die die Leute an die Schweizer Bankkonti und Steuerhinterziehung denken. "Es ist ein Vorurteil, wie man bei England sofort an Tee und die Queen denkt“, sagt Quest. "Mir tut die Schweiz etwas leid, denn sie hat enorme Anstrengungen unternommen, um internationalen Regulierungen gerecht zu werden“. Die Schweiz habe kein böses oder schmutziges Image, aber für viele Amerikaner wirke sie komisch. "Man denkt, wenn jemand sein Geld verstecken will, geht er am besten in die Schweiz,“ so der englische Journalist im "Sonntag“ abschliessend. ("Der Sonntag")