Die NZZ-Gruppe hat 2006 ihre Ertragslage deutlich verbessert. Das Ergebnis stieg gegenüber dem Vorjahr um 17,7 Mio. auf 31,3 Mio. Franken. Der betriebliche Gesamtertrag nahm um 5 Prozent auf 505 Mio. Fr. zu, wie die Verlagsgruppe am Freitag mitteilte.
Die NZZ-Gruppe umfasst die beiden Geschäftsbereiche NZZ (unter anderem mit den Titeln "Neue Zürcher Zeitung" und "NZZ am Sonntag") und die in der Freien Presse Holding (FPH) zusammengefassten Beteiligungen an Regionalverlagen (unter anderem mit den Titeln "Neue Luzerner Zeitung" und "St. Galler Tagblatt").
Das Betriebsergebnis (EBIT) konnte von 8,9 Mio. Fr. auf 25,4 Mio. Fr. gesteigert werden. Dies sei das beste Ergebnis seit dem Jahr 2000. Der Personalbestand hingegen sank um 67 auf 1714 Mitarbeitende.
Der Geschäftsbereich NZZ konnte signifikant an Ertragskraft hinzugewinnen. Die "NZZ am Sonntag" überschritt die Gewinnschwelle (Break-even) nach fünf Jahren ihres Bestehens sehr deutlich. Bei leicht gesteigertem Umsatz von 207,8 Mio. auf 217 Mio. Fr. wurde das EBIT des Geschäftsbereichs von -5,4 Mio. auf +9,3 Mio. Fr. verbessert. Das Bereichsergebnis stieg im gleichen Zeitraum auf 4,7 Mio. Franken. Der Personalbestand betrug Ende Jahr 548.
Marktstellung ausgebaut
Die im Geschäftsbereich FPH zusammengefassten regionalen Medienhäuser konnten ihre Marktstellung in den Regionen weiter ausbauen. Der betriebliche Gesamtertrag stieg um 3 Prozent auf 289 Mio. Franken, das Ergebnis des Geschäftsbereichs um 47 Prozent auf über 27 Mio. Franken.

