Starke Zunahme von Internet-Anschlüsse in Haushalten

Studie - Auswirkungen auf Konsumverhalten.

Die stark zunehmende Verbreitung der Internet-Anschlüsse in den Schweizer Privathaushalten schlägt sich auch im Konsumverhalten nieder. Eine neueste Untersuchung dieses Themas von ACNielsen Sa liefert sehr interessante Ergebnisse.

Während vor 4 Jahren praktisch "nur“ in jedem 2. Haushalt ein Zugang zum Internet bestand, nutzen diese Möglichkeit des Informationsaustausches sowie der -beschaffung und Einkaufsvariante bereits 75 Prozent. Gemäss kontinuierlichen Messungen des Einkaufsverhaltens der Schweizer Haushalte (exkl. Tessin) ergibt sich ein eindrücklicher Trend bezüglich der Nutzung dieses speziellen Absatzweges für Einkäufe des täglichen Bedarfs.

Danach nutzten vor 5 Jahren nur gerade rund 2 Prozent der Privathaushalte dieses Medium auch für ihre Einkäufe. Im letzten Jahr waren es bereits 7.7 Prozent. Darin enthalten sind jedoch ausschliesslich Konsumgüter unseres Forschungsgebiets (also Lebensmittel, Wasch-/Putz-/Reinigungsmittel, Hygiene-Artikel, usw.) Aus der Grafik 2 geht eindrücklich die kontinuierliche Aufwärtsbewegung hervor.

AC Nielsen hat auch analysiert, wie sich weitere Elemente des Kaufverhaltens entwickelt haben (vgl. Grafik 3). So z.B. die Frequenz der Einkäufe (Einkaufshäufigkeit). Diese steigerte sich innerhalb der letzten 3 Jahre um 70 Prozent auf neuestens 2.4x pro Jahr, was einem Einkaufsintervall von rund 5 Monaten gleichkommt.

Parallel zu dieser stark gestiegenen Frequenz haben sich auch die durchschnittlichen Ausgaben pro Einkauf entwickelt. Der Durchschnitts-Wert der im Internet eingekauften Produkte (ausschliesslich Food & Near Food!) kletterte von etwas über 50 Franken vor 3 Jahren auf total 113 Franken pro Einkauf im rollierenden Jahr 2004/05 (Mai-April), was einer Steigerung von 115 Prozent entspricht.