Start für Pfingsten 2008 geplant

Reformierte Monatszeitschrift - Entscheid über Zusammenlegung im Juni.

Die Pläne für eine grosse reformierte Schweizer Zeitschrift werden konkret. Ab Juni entscheiden die Herausgeber von vier Kirchenblättern, ob sie ihre Publikationen unter dem Titel "reformiert" zusammenlegen wollen.

Stimmen die Herausgeber des Aargauer Kirchenboten, des Bündner Kirchenboten, des Berner "saemann" und des Kirchenboten für den Kanton Zürich dem Projekt zu, entsteht eine Monatszeitung mit einer Auflage von mehr als 700'000 Exemplaren. "reformiert" soll erstmals an Pfingsten 2008 erscheinen.

Abgedeckt werden die Kantone Aargau, Graubünden und Zürich sowie weite Teile der Kantone Bern, Jura und Solothurn. Die Vorarbeiten seien weit fortgeschritten, teilten die Verantwortlichen am Freitag mit. Eine Nullnummer liegt bereits vor. Geplant ist eine 12-seitige, vierfarbige Publikation im Zeitungsformat.

Im Aargau entscheidet die Synode der Reformierten Landeskirche als Herausgeberin des Aargauer Kirchenboten am 6. Juni über das Vorhaben. In Bern befindet die Mitgliederversammlung des Herausgebervereins des "saemann" am 15. Juni über die Umsetzung des gemeinsam erarbeiteten Zeitungsprojekts.

In Zürich wird der Pfarrverein des Kantons Zürich als Herausgeber des Kirchenboten für den Kanton Zürich am 4. Juli über die Beteiligung an der neuen Publikation beschliessen und im Kanton Graubünden wird der definitive Entscheid zum Mitmachen durch die Synode der Bündner Landeskirche im November gefällt.

Interkantonaler Kirchenbote nicht dabei

Vorläufig nicht dabei ist der von acht kantonalen Landeskirchen getragene "Interkantonale Kirchenbote". Diese Publikation erscheint in einer Auflage von 160'000 Exemplaren in den Kantonen Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Solothurn, Schaffhausen, Luzern, Obwalden, Schwyz und Uri.